Schlagwort-Archive: Meinung

An die Wand gestellt

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Neulich hatte ich Gäste und das Thema kam auf die Fotografie. Plötzlich kam die Frage auf: „Wo hast du denn deine Bilder hängen?“ – zugegebenermaßen verweilt nicht ein einziges meiner Bilder an den 97qm umbauten Raumes unserer Wohnung. Warum eigentlich? Das war keine bewusste Entscheidung. Ich schaue mir einfach meine eigenen Bilder nicht sonderlich gerne an. Ich habe sie einmal gemacht, etwas dabei gefühlt oder gedacht, aber dann ist der Moment vorbei und das Bild ist bereits Teil der Vergangenheit. Und warum sollte ich immer wieder daran zurückdenken, täglich, immer wenn ich an dem Ort vorbeigehe an dem das Bild hängt wie in einer Dauerausstellung? Es erscheint mir auch (ein wenig) eitel, meine eigenen Bilder dauerhaft anschauen zu wollen. Man könnte vielleicht noch etwas daraus lernen, dieses und jenes beim nächsten Mal besser zu machen – jedenfalls ist das der Tenor der Behauptungen. Aber im Endeffekt sollen Bilder meiner Meinung nicht als dauerhaftes Mahnmal in der Wohnung hängen sondern eher als inspirierendes und dekoratives Element, oder auch um die Erinnerung an bestimmte Ereignisse anzukurbeln. Da ich diese Bilder gemacht habe finde ich sie nicht mehr inspirierend und da ich sie alle sehr gut kenne, auch nicht mehr dekorativ – eher langweilig. Als Mensch der eher visuell denkt sind die meisten Erinnerungen sowieso als Bilder in meinem Kopf gespeichert, ich muss sie also nicht an der Wand hängen haben. Stattdessen hänge ich lieber (wenige) Gegenstände auf, die diese Erinnerungen wachhalten ODER aber die Bilder anderer Fotografen. Ich brauche einfach keine meiner eigenen Bilder in meiner Wohnung. Hier und da hängt ein wenig „dekorativer Bilderkitsch“ herum, aber sonst? Erinnerungen auf Polaroid, ein Leinwandpanorama, die besagten Aufnahmen anderer Fotografen, aber die Wände sind nicht mit eigenen Bildern gefüllt.

Trotzdem finden viele diese Einstellung merkwürdig. Mich würde interessieren, ob es ähnliche Meinungen diesbezüglich gibt, oder ob ich mit der „keine eigenen Bilder an den eigenen 4 Wänden“-Einstellung ziemlich alleine dastehe.

Nikon 1

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Nikon bringt 2 neue spiegellose Kameras auf den Markt:

Features:

10,1 MPixel CMOS-Sensor im CX-Format (Format 3×2, Crop 2,7), ISO bis 6400, Wechselobjektive (Nikon 1 System, 4 verfügbare Modelle), Serienbildfunktion mit 60 Bildern/Sekunde bei voller Auflösung, Hybrid-AF mit Phasen- und Kontrastmessung, M/A/S/P-Aufnahmemode, integrierte Staubentfernung, FullHD-Filmfunktion mit bis zu 60fps, Magnesiumgehäuse, 3 Zoll TFT-LCD mit 920.000 Bildpunkten.

Nikon 1J1: Modell ohne elektronischen Sucher.
Nikon 1V1: Modell mit elektronischem Sucher, 1.440.000 Bildpunkte.

Mit dem Bajonettadapter FT-1 ist die Benutzung jedes Nikkor-Objektivs möglich. AF-S und AF-I Objektive sind zusammen mit dem Hybrid-AF des Nikon 1 Systems benutzbar. (Meine Gebete wurden erhört!)

Kurze Meinung dazu: Full-HD-Videos in 60fps mit voller Nutzbarkeit aller AF-S und AF-I Objektive: sehr gut! Cropfaktor von 2,7 mit 10,1 Megapixeln z.B. zusammen mit einem 85mm /1.4er Nikkor: eine volle Blendstufe schneller als mit dem schnellsten 200mm Objektiv bei 30mm mehr Brennweite, und das mit 60 Bildern/Sekunde in Serie… hat Vorteile!

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SLR oder High-End Kompakte?

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Ab und an wird man ja nach seiner Meinung bezüglich dieser oder jener digitalen Spiegelreflex gefragt. Soll es jetzt eine Pentax werden, eine Sony oder doch lieber eine Canikon? Lieber ein Einsteigermodell oder doch lieber gleich eine Etage höher anfangen? Was für ein Objektiv soll man dazu kaufen? Und das Zubehör?

Ich stelle dann gerne eine ketzerische Frage: warum muss es überhaupt eine dSLR sein?

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Technik: Lichtfeldfotografie

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Das Startupunternehmen Lytro hat die Flagge auf neuem Territorium gesetzt: Lichtfeldfotografie.

http://www.lytro.com

Basierend auf folgenden Forschungen der Stanford Universität:

http://lightfield.stanford.edu

Mittlerweile soll es gelungen sein, die großen Kamera-Arrays (ca. 100 Kameras) in einen Chip zu komprimieren, der nicht nur Farbe und Intensität sondern auch den Vektor eingehender Lichtstrahlen mit aufzeichnet. Lies den Rest dieses Beitrags

Fotografie auf Deutsch

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Was ist „typisch Deutsch“? Kann man natürlich nicht sagen. In den letzten Jahren haben sich in der Fotografie viele neue Trends etabliert, der Markt ist allgemein sehr stark gewachsen. Fast jeder fotografiert heute, ob mit Handy, Kompaktkamera oder Spiegelreflex und fast nur noch digital. Wenn man sich die Bilderflut bei Flickr oder vergleichbaren Diensten mal „querliest“, lassen sich aber internationale und typisch deutsche Trends beobachten, natürlich stark abhängig vom Niveau das da betrieben wird. Lies den Rest dieses Beitrags