Tipps: Graukartenimprovisation

Standard

4. Tipp: Improvisierte Graukarte

Sie brauchen dringend eine Graukarte, haben aber gerade keine zur Hand? Mit folgenden Methoden kann man schnell eine improvisieren.

1. Handkarte:

Da ein Belichtungsmesser nur Grauwerte unterscheiden kann, kann man die Belichtungsmessung (Spotmessung!) auch an einer Handinnenfläche durchführen, die am besten schräg von der Hauptlichtquelle bestrahlt und nicht scharfgestellt wird. Nun zieht man genau einen Blendenwert ab und man erhält eine weitgehend exakte Belichtungsmessung.

2. Tempokarte:

Man kann auch ein sauberes Papiertaschentuch faltenfrei über die Frontlinse des Objektivs ziehen. Dann misst man die Belichtung in Richtung der Hauptlichtquelle. Dabei muss darauf geachtet werden dass, wie im 1. Beispiel, möglichst stark fehlfokussiert wird (wenn z.B. die Sonne die Hauptlichtquelle ist, einfach möglichst nah manuell fokussieren). Diese diffus belichtete Fläche ist ein guter Ausgangspunkt zur Belichtungsmessung. Manche Firmen bieten diese Lösung als Objektivdeckel mit eingebautem Diffusor an, das Prinzip ist gleich aber warum Geld für eine Notlösung zahlen?

Optimal ist in jedem Fall die „normale“ 18% Graukarte wie sie schon von Ansel Adams gefordert und von Kodak produziert wurde. Digitalfotografen können damit auch die Lichttemperatur messen, aber das ist ein anderes Thema.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s